Studie bestätigt, was Ransomware-Angriffe ans Licht bringen: Sicherheitsverhalten von Mitarbeitern lässt wieder mehr zu wünschen übrig

Von Varonis gesponserte Studie des Ponemon Institute untersucht die wachsende Kluft zwischen Endnutzern und IT-Experten vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Sicherheitsvorfällen

New York (USA), München (Deutschland), 31. August 2016 – Ransomware und andere Angriffsmethoden, deren Erfolg nicht zuletzt auf der Fahrlässigkeit von Mitarbeitern beruht, greifen weiter um sich. Dennoch geben nur 39 Prozent der Endnutzer an, alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der von ihnen benutzten Unternehmensdaten zu ergreifen. Laut einer aktuellen Umfrage unter mehr als 3.000 Mitarbeitern und IT-Fachleuten in den USA und Europa ist das ein deutlicher Rückgang, verglichen mit den Ergebnissen von 2014 als es noch 56 Prozent waren. Die Studie wurde vom Ponemon Institute durchgeführt und von Varonis Systems, Inc. (NASDAQ:VRNS) gesponsert, einem der führenden Anbieter von Softwarelösungen zum Schutz von Daten vor Insider-Bedrohungen und Cyberattacken.

Zwar sind 52 Prozent der befragten IT-Fachleute der Ansicht, dass die Richtlinien gegen Missbrauch von Unternehmensdaten sowie unbefugten Zugriff umgesetzt und eingehalten werden, aber nur 35 Prozent der befragten Endnutzer geben an, dass ihr Arbeitgeber diese Richtlinien tatsächlich rigoros umsetzt. Die neue Analyse “The Widening Gap Between End Users and IT”, vergleicht Verhaltensweisen und Ansichten von Endnutzern mit denen ihrer Kollegen aus den Abteilungen IT und IT-Sicherheit. Die Analyse beruht auf Daten, die Varonis und das Ponemon Institute am 9. August 2016 im Rahmen des Reports „Closing Security Gaps to Protect Corporate Data: A Study of US and European Organizations“ veröffentlicht haben. Laut dieser Studie ist die Zahl der Fälle von Datenverlusten und Datendiebstählen drastisch angestiegen. Gleichzeitig verfügen immer mehr Mitarbeiter über die nötigen Rechte, um auf sensible Daten zuzugreifen. Fahrlässigkeit von Insidern ist derzeit die größte Sorge von Unternehmen.

Die Ergebnisse gehen auf Befragungen zurück, die im April und Mai 2016 unter 3.027 Mitarbeitern in den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland durchgeführt wurden. Zu den Studienteilnehmern gehörten 1.371 Endnutzer und 1.656 Mitarbeiter aus den Bereichen IT und IT-Sicherheit von Unternehmen mit einigen Dutzend bis hin zu mehreren zehntausend Mitarbeitern aus unterschiedlichen Branchen, darunter Finanzdienstleistungen, öffentlicher Sektor, Gesundheitswesen und Biowissenschaften, Handel, Industrie sowie Technologie und Software.

Die Studie hat folgende Resultate ergeben:

Dr. Larry Ponemon, Vorsitzender und Gründer des Ponemon Institute, eines führenden Forschungszentrums für Datenschutz- und Informationssicherheits-Richtlinien: „Ausgerechnet jetzt, wo aufgrund der zunehmenden Sensibilisierung für Cyberangriffe und Sicherheitsvorfälle ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein zu erwarten wäre, wurden im Rahmen der Umfrage alarmierende Rückschritte im Hinblick auf Einstellungen und Verhaltensweisen festgestellt. Wenn die Unternehmensleitung den Schutz der Daten nicht zur Priorität erklärt, wird es auch weiterhin sehr mühsam sein, dass Endnutzer Richtlinien und Methoden zur Informationssicherheit einhalten und anwenden. Dass IT und Endnutzer so unterschiedliche Ansichten über erforderliche Zugriffsberechtigungen und eine angemessene Datennutzung haben, erschwert es, Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten, der Cloud und der gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten einzudämmen“.

Yaki Faitelson, Mitgründer und CEO von Varonis: „Menschliches Versagen wird immer das größte Sicherheitsrisiko bleiben. Ob aus böser Absicht, aus Versehen oder aufgrund gestohlener Anmeldeinformationen: Insider erleichtern Hackern weiterhin das Eindringen. Die einzige Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist es, den Zugriff auf die Daten zu kontrollieren, Aktivitäten zu überwachen und hochentwickelte Alarmsysteme sowie Tools zur Analyse des Nutzerverhaltens im gesamten Unternehmen zu implementieren.“

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Über VARONIS

Varonis ist der führende Anbieter von Softwarelösungen zum Schutz von Daten vor Insider-Bedrohungen und Cyberangriffen. Über eine neuartige Softwareplattform erlaubt Varonis es Unternehmen ihr umfangreiches Volumen an unstrukturierten Daten zu analysieren, abzusichern, zu verwalten und zu migrieren.

Dabei ist Varonis spezialisiert auf die in Datei- und E-Mail-Systemen gespeicherten Daten, die wertvolle Informationen in Tabellen, Word-Dokumenten, Präsentationen, Audio- und Video-Dateien sowie E-Mails und Textdateien enthalten. Diese rasch wachsenden Daten enthalten in aller Regel finanzielle Informationen, Produktpläne, strategische Inhalte, geistiges Eigentum sowie hoch vertrauliche Inhalte wie beispielsweise Mitarbeiter- und Kundendaten oder sensible Patientendaten. IT-Abteilungen und Fachabteilungen setzen die Varonis-Software für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsfälle ein. Dazu gehören die Bereiche Datenschutz und Datensicherheit, Governance und Compliance, die Analyse des Benutzerverhaltens (UBA – User Behavior Analytics), das Archivieren von Daten sowie die unternehmensweite Suche danach und nicht zuletzt die Bereiche Dateisynchronisation und das Teilen und gemeinsame Nutzen von Daten. Varonis verfügt weltweit über Niederlassungen und Partner. Mit Stand zum 31. März 2016 hat Varonis 4.550 Kunden. Darunter sind führende Unternehmen aus den Branchen Finanzdienstleistungen, Behörden, Gesundheitswesen, Industrie, Energie & Energieversorger, Handel und Einzelhandel sowie aus dem Medien- und Unterhaltungssektor.