Varonis sagt für 2013 Salami-Attacken auf IT voraus

Köln, 27. November 2012 – Varonis, das führende Unternehmen im Bereich Data-Governance-Software, hat heute mit der Behauptung Aufsehen erregt, dass die Welt am 21. Dezember 2012 nicht untergehen wird. Im Gegensatz zu vielen Weltuntergangspropheten, die für nächsten Monat eine Apokalypse vorhersagen, fordert Varonis Organisationen stattdessen auf, sich gegen „Salami-Attacken“ zu wappnen – eine Serie von kleineren Attacken die zusammen in einer größeren Attacke resultieren.

Yaki Faitelson, CEO und Mitgründer von Varonis, erklärt: „Wir sind der Ansicht, dass die vielen verfügbaren Informationen über Mitarbeiter und Geschäftspartner eine neue und sehr reale Bedrohung für Organisationen darstellen. Genau wie ein Sandwich, das aus unterschiedlichen Zutaten besteht, können auch einzelne Informationssplitter über eine Person recherchiert und zu einem vollständigen Bild zusammengesetzt werden – wer sie ist, wo sie arbeitet, welche Schule sie besucht haben. Sämtliche Informationen sind im Internet abrufbar und warten nur darauf, missbraucht zu werden. Was die meisten Menschen davor schützt, ist die Tatsache, dass niemand nach ihnen sucht. Aber was geschieht, wenn das doch einmal der Fall ist? Es ist äußerst wichtig, dass Organisationen ihr Personal auf diese Risiken hinweisen – vor allem Mitarbeiter in wichtigen Positionen. Sammeln Sie beispielsweise die Informationen, die über einen bestimmten Mitarbeiter online verfügbar sind, um zu demonstrieren, was sich damit anrichten lässt, und den Sachverhalt noch deutlicher zu machen.“

Varonis nennt außerdem fünf weitere Herausforderungen, mit denen Organisationen im kommenden Jahr konfrontiert werden:

Zunehmende Bedeutung der internen Suche

Die Kluft zwischen den Leuten, die wissen, wie sie die richtigen Informationen rasch finden, und denen, die hierbei Schwierigkeiten haben, wird immer größer. Organisationen sollten ihre Mitarbeiter auffordern, darüber nachzudenken, welche Daten (möglicherweise aus rechtlichen Gründen) aufbewahrt werden müssen, welche gelöscht werden können und wie sich ihre Informationen auf intelligente Weise archivieren lassen. Yaki kommentiert dazu: „Organisationen speichern so viele Daten, dass die intelligente Suche, Aufbewahrung und Archivierung zu einem Wettbewerbsvorteil wird.“

Größer werdende Kluft zwischen der IT-Abteilung und dem restlichen Unternehmen

Benutzer setzen Technologien im Privat- und Berufsleben unterschiedlich ein. Ein Großteil des Personals greift mittlerweile sowohl über private als auch über Unternehmensgeräte per Remote-Verbindung auf die Netzwerke von Organisationen zu. Die herkömmliche Infrastruktur muss nun also neuen Anforderungen, Geräten und Diensten gerecht werden. Dies wird Konsequenzen für mehrere Geschäftsbereiche haben. Wem steht beispielsweise das geistige Eigentum an Dokumenten zu, die auf privaten Geräten erstellt wurden? Wenn Mitarbeiter eigene Geräte verwenden, um geschäftliche E-Mails abzurufen, hat die Organisation dann das Recht, auf den Speicher zuzugreifen, ihn zu durchsuchen oder gar zu löschen? Unternehmen müssen es also schaffen, der Herr im Haus zu bleiben und ihren Mitarbeitern dennoch die Flexibilität einzuräumen, die diese zunehmend fordern.

Kollaboration zwischen Organisationen

Die interne Kollaboration ist für Organisationen nichts Neues, doch nun müssen sie immer häufiger mit Dritten zusammenarbeiten, zum Beispiel mit Geschäftspartnern, Lieferanten, Händlern, Kunden usw. Zudem werden mittlerweile zu viele und zu große Dateien erstellt, als dass diese noch per E-Mail ausgetauscht werden könnten. Organisationen müssen deshalb Prozesse einführen, um sicherzustellen, dass die richtigen sensiblen Informationen auf sichere Weise mit den richtigen Personen ausgetauscht werden.

Datenflut

Analysten sind sich einig, dass die Datenmenge exponentiell ansteigt – laut Angaben von IDC jährlich um 50 Prozent. Das Mooresche Gesetz besagt, dass sich die Rechenleistung alle zwei Jahre verdoppelt. Viele gehen jedoch davon aus, dass sich dieses Wachstum 2013 verlangsamen wird. Organisationen müssen nach Lösungen suchen, mit denen sich ihre Informationen auf intelligente Weise archivieren und deren Management und Schutz automatisieren lassen.

Mangel an Experten für die Big-Data-Analyse

Es sind zwar Technologien verfügbar, mit deren Hilfe Organisationen riesige Datenmengen speichern und analysieren können, doch es fehlt an Spezialisten, die in der Lage sind, die Ergebnisse zu interpretieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Mehr Informationen führen nicht immer zu besseren Entscheidungen. Doch wenn Sie über automatisierte Prozesse und entsprechende Experten verfügen, um Kausalzusammenhänge von Zufällen zu unterscheiden, sind Sie Ihren Mitbewerbern möglicherweise einen Schritt voraus.